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Glasfaser-Kurzfasermatte: Ein kostengünstiges Verstärkungsmaterial

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Glasfaser-Kurzfasermatten (CSM) sind ein Vliesstoff aus zufällig orientierten Glasfasern, die durch ein Bindemittel zusammengehalten werden. Sie zeichnen sich durch einfache Handhabung, Wirtschaftlichkeit und Anpassungsfähigkeit an komplexe Formen aus. CSM wird häufig im Handlaminierverfahren eingesetzt, wo sie als hervorragendes Verstärkungsmaterial dienen. Die zufällige Faserorientierung sorgt für gleichmäßige Festigkeit in alle Richtungen und macht sie somit geeignet für Anwendungen, die isotrope Eigenschaften erfordern.

In der Schifffahrt ist glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK-CSM) aufgrund seiner hervorragenden Wasserbeständigkeit und Formbarkeit ein beliebtes Material für den Bau von Bootsrümpfen und Decks. In der Automobil- und Luftfahrtindustrie wird CSM zur Herstellung leichter und dennoch robuster Bauteile wie Motorhauben, Sitze und Flugzeugverkleidungen verwendet. Auch im Bauwesen findet das Material breite Anwendung, beispielsweise zur Verstärkung von Beton, Dachziegeln und Fußböden.

Einer der Hauptvorteile von Glasfaser-CSM ist seine Kosteneffizienz. Im Vergleich zu anderen Verstärkungsmaterialien bietet CSM deutliche Vorteile hinsichtlich Festigkeit und Haltbarkeit ohne nennenswerte Kosten. Es ist zudem einfach zu handhaben und zu installieren und eignet sich daher für großflächige Anwendungen. Darüber hinaus lässt sich CSM gut mit anderen Materialien wie Rovings kombinieren, um Lücken zu füllen und ein stabiles Laminat zu erzeugen. Insgesamt ist Glasfaser-CSM ein vielseitiges und kostengünstiges Verstärkungsmaterial, das sich ideal für eine Vielzahl von Branchen eignet.

 


Veröffentlichungsdatum: 30. Januar 2025